Glückshormone pur: Frau mit langen roten Haaren und Brille streckt die Arme halb hoch und freut sich sichtlich.
25.05.2021

Hormone und das Glücksempfinden

Text: Nikola Walde

Hormone verbinden die meisten von uns fast automatisch mit Gefühlen, Stimmungsschwankungen und emotionaler Instabilität – und mit Frauen. Erfahren Sie, was dahinter steckt und welche Hormone vor allem für unser Glücksempfinden verantwortlich sind.

Fakt ist, dass Hormone mehr mit uns machen als uns zuzugeben lieb ist. Und ja – sie sind es, die oftmals für permanente Gereiztheit, anhaltende schlechte Laune und plötzliche heftige Tränenausbrüche sorgen. 

Die meisten dieser medizinisch klingenden Fremdwörter, die wir uns hier näher ansehen, haben Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon öfter Mal gehört. Die meisten unter uns tendieren allerdings dazu, sie alle in einen Topf zu werfen und ganz schnell als Humbug abzutun.  

Wir bringen hier nun in puncto Hormone ein bisschen Ordnung ins Chaos, denn wir haben entdeckt: je älter wir werden, umso offensichtlicher wird die Bedeutung und der Einfluss dieser hinterlistigen Botenstoffe auf so viele Bereiche unseres Lebens... 

Es ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache, dass es so einige Hormone gibt, die bestimmte Reaktionen und Verhaltensweisen hervorrufen, zum Teil auch unsere Empfindungen und Gefühle steuern und somit unsere Psyche beeinflussen können. Sie nehmen auch Einfluss auf unsere mentale und körperliche Gesundheit – denn schon lange wissen wir ohne jeden Zweifel, dass Psyche und Körper untrennbar miteinander verknüpft sind. Wir sind ihnen aber nicht gänzlich hilflos ausgeliefert und können hier und da ein bisschen in unseren Hormonhaushalt eingreifen.

Sehen wir uns die wichtigsten Hormone etwas näher an, die unsere Psyche berühren oder an ihr kratzen – vor allem diejenigen, die es in sich haben, uns einerseits in höchste Euphorie zu versetzen und gleichzeitig in tiefste Depression zu stürzen.

Was uns glücklich macht

Glücklich sein will wahrscheinlich so gut wie jeder von uns. Aber nicht jeder hat das Glücklichsein für sich gleich definiert. Glückseligkeit, Lebensfreude, Zufriedenheit, Geborgenheit, das Gefühl geliebt, gemocht, geschätzt, respektiert zu werden.

Familie, Kinder oder vielleicht eher das Allein- und Für-sich-selbst-Sein, körperliche Aktivität, Bewegung oder Stillstand, Lärm oder aber totale Ruhe und Stille, Natur und Outdoor-Spaß oder eher Rückzug in geschlossene Räume – all dies bedeutet für unterschiedliche Menschen unterschiedliche Dinge. Was nachweislich glücklich macht, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Glückshormone – was ist das?

Hormone sind körpereigene biochemische Botenstoffe, die für die erfolgreiche Kommunikation zwischen unseren Nervenzellen verantwortlich sind. Sie übermitteln Informationen und Signale von einer Nervenzelle an die nächste. Sie werden in verschiedenen Organen wie Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Nieren und Nebennieren, Gehirn, Darm oder Geschlechtsorganen gebildet. Sie docken an spezielle (Neuro)Rezeptoren an und übermitteln so lebenswichtige Informationen, die den menschlichen Körper erst überhaupt arbeiten lassen. Hormone werden in unterschiedliche Gruppen eingeteilt, darunter Katecholamine, zu denen beispielsweise Noradrenalin, Adrenalin und Dopamin gehören. Hormone können bei Bedarf – bei zahlreichen medizinischen Indikationen – auch als Wirkstoffe in Form von rezeptpflichtigen Medikamenten, Infusionen, Sprays et cetera von außen verabreicht werden. Dies sollte jedoch nie auf eigene Faust, sondern immer ausschließlich unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

Zu den wichtigsten Glückshormonen zählen wir insbesondere diejenigen Botenstoffe, die in direktem Zusammenhang mit der menschlichen Psyche stehen.

Endorphin

Endorphine sind endogene Morphine, also sozusagen körpereigene Schmerzstiller. Sie sind Botenstoffe aus der Gruppe der Neuropeptide, die von den Nervenzellen im Hypothalamus und der Hypophyse im menschlichen Gehirn produziert werden und aus Aminosäuren bestehen.

Diese Neurotransmitter docken an die Opiatrezeptoren im Gehirn und im Rückenmark an und sind so für die natürliche Schmerzlinderung und -betäubung zuständig, die sich zum Beispiel bei sehr schweren Verletzungen wie ein richtiger Drogenrausch anfühlen und auch so wirken kann. Opiate sind sehr starke, schmerzstillende Medikamente, die eine ähnliche chemische Struktur wie Endorphine aufweisen, weshalb sie auch eine ähnliche Wirkung im Körper entfalten. Nebenbei können sie auch Stress mindern und beruhigend wirken, uns mit Energie versorgen und unseren Antrieb und unsere Motivation stärken.

Und noch ein kleiner Nebeneffekt: sie machen glücklich – weshalb Endorphine umgangssprachlich auch Glückshormone genannt werden. Aktiviert werden sie vor allem in körperlichen Notsituationen, zum Beispiel bei (schweren) Verletzungen – sie wirken zum Teil stark analgetisch, also betäubend, indem sie die Weiterleitung von Reizen stoppen und damit das Schmerzgefühl unterdrücken. Sie werden aber auch gleichzeitig in Situationen ausgeschüttet, die unser Körper beziehungsweise unser Gehirn als positiv oder angenehm einordnet. Beim intensiven Laufen zum Beispiel kann es schon Mal vorkommen, dass der Läufer ein rausch-ähnliches Gefühl verspürt – dieses Gefühl nennt man Runner’s High (dt. Laufrausch).

Serotonin 

Auch Serotonin ist ein Neurotransmitter (Botenstoff) und gleichzeitig ein Gewebshormon, das nicht nur im Zentralnervensystem, im Herz-Kreislauf-System und im Darmnervensystem, sondern auch in unserem Blut vorkommt. Produziert wird Serotonin in den Nervenzellen des Gehirns und in den sogenannten enterochromaffinen Zellen, die sich im menschlichen Darm befinden. Es dockt an viele verschiedene Rezeptoren an und beeinflusst so viele verschiedene Prozesse im Organismus, darunter das Hungergefühl, die Schmerzempfindung, Emotionen und die Stimmung, die Körpertemperatur, den Schlafrhythmus und den Antrieb, aber auch die Blutgerinnung und die Beschaffenheit wichtiger Blutgefäße des Darmtraktes und der Lunge. Serotonin wird verstärkt bei Tageslicht im Freien ausgeschüttet. 

Dopamin

Dopamin ist ein sehr interessanter Nervenbotenstoff – er wird nämlich nicht nur ausgeschüttet während wir eine Handlung ausführen (wenn wir etwas Bestimmtes tun), sondern bereits im Vorfeld (noch bevor wir es tun), in Erwartung sozusagen eben dieser Handlung. Es pusht uns, es gibt uns Antrieb und Motivation, fördert Kreativität, weckt das Interesse, das Verlangen und die Lust, Dinge zu machen. Seine Wirkung dauert länger an als die anderer Botenstoffe. Dopamin ist eben aufgrund dieser Eigenschaft maßgeblich für den Suchteffekt von Alkohol und anderen Drogen (wie zum Beispiel Kokain) verantwortlich.

Oxytocin

Oxytocin (gr. okytokos: leichtgebärend) ist ein sehr wichtiger Botenstoff, der in erster Linie am menschlichen Sexualverhalten und dem natürlichen Geburtsprozess beteiligt ist. Er wird – wie Endorphin – im Hypothalamus gebildet und von der Hypophyse ausgeschüttet. Es ist Oxytocin, das Geburtswehen verursacht und später für den sogenannten Milcheinschuss, also die Muttermilchproduktion verantwortlich ist. Falls sich die Kontraktionen zu sehr verzögern, kann Schwangeren Oxytocin verabreicht werden, um Wehen und somit die Geburt einzuleiten. Das natürliche Hormon schützt auch vor übermäßiger Blutung, fördert den Regenerationsprozess des Körpers nach der Geburt des Kindes und das sogenannte Bonding, also die Mutter-Kind-Bindung. Es wird bei körperlichem Kontakt, Berührungen und Umarmungen ausgeschüttet und wird wohl deshalb oft liebevoll als Kuschelhormon bezeichnet.

Noradrenalin & Adrenalin

Noradrenalin, auch Norepinephrin genannt, ist ein Neurotransmitter und ein Stresshormon zugleich. Es wird im Nebennierenmark und im Nervensystem – konkret im Locus caeruleus (lat. himmelblauer Ort) gebildet – dem winzigen Areal im Hirnstamm, das für Aufmerksamkeit, kognitive Fähigkeiten und unser Gedächtnis verantwortlich ist. Noradrenalin beeinflusst maßgeblich die Aufmerksamkeit und Konzentration. Es trägt zur Verengung (Kontraktion) der Blutgefäße bei und erhöht so den Blutdruck. Es wird wegen seiner gefäßverengenden Eigenschaften in der Notfallmedizin bei einem Herzstillstand, zur Wiederbelebung und akuten Steigerung des Blutdrucks eingesetzt .

Adrenalin kommt auch unter dem Namen Epinephrin vor und ist ebenfalls ein Stresshormon. Es wird im Nebennierenmark und in sogenannten sympathischen Ganglien gebildet – Nervenzellansammlungen des Sympathikus, der wiederum Teil des vegetativen Nervensystems ist, der für den Energieabbau und Leistung zuständig ist.

Adrenalin wird vor allem in Situationen körperlicher und mentaler Belastung ausgeschüttet, aber auch bei Verletzungen, Infektionen und niedrigem Blutzuckerspiegel (Hunger). Das liegt daran, dass dieses Hormon von Natur aus den Körper auf die Flucht beziehungsweise auf einen Kampf vorbereiten und programmieren soll, weshalb es auch das Action-Hormon genannt wird. Wenn Adrenalin ausgeschüttet wird, steigt automatisch der Blutdruck und der Puls, die Atemfrequenz wird beschleunigt (was die Sauerstoffzufuhr in den Muskeln erhöht), Bronchien und Pupillen erweitern sich und die Darmmotilität wird zurückgeschraubt. Der Körper wird in einen Zustand der Unruhe und Angst versetzt, in dem er seine Energiespeicher anzapft (trägt zum Abbau von Fett und Triglyceriden bei), und sich zum Handeln bereit macht. Ähnlich Dopamin und Noradrenalin, kommt auch Adrenalin in der Notfallmedizin bei Herzstillstand, in der sogenannten Schocktherapie, zum Beispiel bei Anaphylaxie, also lebensbedrohlichen, auf Allergie beruhenden Immunreaktionen sowie bei akuten Asthmaanfällen zum Einsatz.     

Phenylethylamin

Phenylethylamin, auch als PEA geläufig, ist die Stammsubstanz der Gruppe der Katecholamine und gehört ebenfalls zu Botenstoffen, die unser Glücksempfinden beeinflussen. Tatsächlich leiten sich Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin von PEA ab, obwohl die meisten von uns noch nie etwas davon gehört haben.  

Durch körperliche Aktivität, Sport und Bewegung kommt es zur verstärkten Ausschüttung dieses Hormons. Es ist daran beteiligt, das Gefühl der Verliebtheit, das berühmte Herzflattern und Schmetterlinge im Bauch inklusive, die als Bauchkribbeln empfunden werden, zu erzeugen. Es macht leichtsinnig, etwas benommen (engl. light headed) und kann das rationale Denken in gewissem Maße beeinträchtigen, da es das dafür zuständige Gehirnareal, den präfrontalen Cortex kurzfristig (und vorübergehend) lahmlegt.

Progesteron, Östrogen (und Testosteron)

Progesteron und Östrogen sind zwar keine klassischen Glückshormone – sie gelten aber unter Laien als Unruhestifter und werden hier aus diesem Grund kurz erwähnt.

Progesteron (auch Gelbkörperhormon genannt) und Östrogen sind weibliche Sexualhormone (oder Geschlechtshormone), die in Eierstöcken und Nebennierenrinde produziert werden und deren Konzentration im Körper vor allem in der zweiten Hälfte des weiblichen Menstruationszyklus zum Teil sehr stark schwanken kann. Dieser Umstand löst bei den meisten Frauen die typischen Symptome des sogenannten Prämenstruellen Syndroms (engl. Premenstrual Syndrome, kurz PMS) wie innere Unruhe, unkontrollierbare Gereiztheit, depressive Verstimmung et cetera aus. Diese Symptome beziehungsweise Begleiterscheinungen des weiblichen Monatszyklus wirken sich häufig sehr negativ auf das allgemeine Wohlbefinden von Frauen und somit auch auf die weibliche Psyche aus. Dies betrifft nicht nur Frauen im gebärfähigen Alter, sondern belastet auch die meisten Frauen während der Menopause.      

Testosteron ist wiederum das männliche Geschlechtshormon, das großteils in den Hoden, aber auch in der Nebennierenrinde produziert wird. Es bestimmt die typischen männlichen Charakteristika: neben den Geschlechtsorganen auch den muskulösen Körperbau, den Bartwuchs und eine tiefere (als die weibliche) Stimme. Das Testosteron bestimmt aber auch das sexuelle Verlangen und die Bildung von Spermien, die der Mann zur Fortpflanzung braucht. Während der Andropause (dem männlichen Pendant zur weiblichen Menopause), wenn der Testosteronspiegel tendenziell abflacht, verspüren auch Männer bestimmte, zum Teil durchaus lästige Symptome wie Antriebslosigkeit, Libidoverlust, Erektionsprobleme sowie Hitzewallungen. 

Im Laufe der Zeit fanden einige typische Sätze wie „Sie hat sicher ihre Tage!”  – wenn eine Frau Mal Unzufriedenheit, Zorn oder Traurigkeit zum Ausdruck brachte – sowie Adjektive wie hormon-, testosteron- oder triebgesteuert in Bezug auf so manch männliches Verhalten, Eingang in den umgangssprachlichen (deutschen) Sprachgebrauch. Es fällt auf, dass einige dieser Wörter eine eindeutig sexuelle Konnotation haben – manche spielen auf Aggression, manche muten sexistisch, teils sogar machohaft an. Die Ausdrücke betreffen gleichermaßen beide Geschlechter, wir können also sagen, sie beschreiben Menschen und sind nicht für das eine oder andere Geschlecht reserviert. 

Was sich anhand dieser sprachlichen Feinheiten beobachten lässt, ist, dass, ob es um die weibliche oder männliche Zuschreibung geht, die Assoziationen und Bedeutungen eindeutig pejorativ, also abwertend und geringschätzig besetzt sind. Woran liegt das? Möglicherweise hängt es zum Teil damit zusammen, dass es bis vor Kurzem noch so schien als hätten wir gar keinen Einfluss auf unsere Hormone, als hätten wir keine Kontrolle und müssten uns daher, völlig egal ob Frau oder Mann, eben von ihnen steuern lassen.

Hormonbalance = Gesundheit = Glück

Die Bildung all dieser Hormone – und es sind nur einige von vielen, die im menschlichen Organismus zirkulieren – und ein ausgeglichener Hormonhaushalt setzen das Vorhandensein beziehungsweise die Verfügbarkeit bestimmter Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im Organismus voraus, darunter Vitamin C, B6, Kupfer und Magnesium. Für die Bildung von Serotonin sind beispielsweise auch Vitamin D und Omega-3-Fettsäuren nötig. 

Die Zufriedenheit mit dem Leben und folglich auch das individuelle Glücksempfinden hängen von mehreren Faktoren ab: der erste und wichtigste ist immer die Gesundheit. Unabhängig davon, was jeden von uns im Speziellen glücklich macht, stellt die Gesundheit immer die Grundvoraussetzung dar. Was unser Glücksempfinden nachweislich positiv beeinflusst, können Sie hier nachlesen.   

Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Aspekt eines ausgeglichenen Hormonhaushalts ist der permanente Stresszustand, und folglich permanent erhöhter Stresshormonspiegel (vor allem Cortisol und Adrenalin), dem die meisten Menschen in modernen Gesellschaften ausgesetzt sind. Schuld daran ist in hohem Maße unsere westliche Zivilisation, unser unersättliches Konsumverhalten, die ausbeuterische Einstellung zu Natur und Umwelt, die Art und Weise, wie und wo wir häufig fast rund um die Uhr arbeiten (uns beinahe 24/7 im Arbeitsmodus befinden) und nicht zuletzt unsere schlechten Ernährungsgewohnheiten, die in einem viel zu hohen Maße auf übermäßig zucker- und salzhaltigem Fertigfutter basieren.   

In diesem Kontext ist es wichtig zu verstehen, dass alle unsere Hormone nicht unabhängig voneinander funktionieren – dass im menschlichen Organismus alle Prozesse und Körperfunktionen zusammenhängen und wir unsere Gesundheit deshalb ganzheitlich betrachten müssen. Aus diesem Grund ist eine Balance zwischen Hormonen, aber auch Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen so wichtig, denn, wenn nur einer dieser Bausteine aus dem Gleichgewicht gerät, kann es sich auf viele andere Körperprozesse negativ auswirken, die sowohl das physische als auch mentale Wohlbefinden betreffen.

Her mit den Glückshormonen

Unser Hormonhaushalt befindet sich im Idealfall in einem sehr sensiblen Gleichgewicht. Es ist aber ein durchaus störungsanfälliges Zusammenspiel vieler Dinge, die berücksichtigt werden müssen. Es sind derzeit sehr viele zivilisatorisch bedingte Faktoren, die diese Balance regelmäßig stören und damit auch teils gravierend unser psychisches Gleichgewicht beeinträchtigen können. Es ist eine permanente und unaufhörliche Wechselwirkung – unser Lebensstil, unsere Erlebnisse und Aktivitäten nehmen Einfluss auf die Hormonausschüttung und umgekehrt beeinflussen die Hormone das, was wir tun, wie wir Dinge erleben und uns in verschiedenen Situationen fühlen.

Wenn wir aber begreifen beziehungsweise reflektieren, dass, wie so viele andere Funktionen und Aufgaben, die unser Gehirn und Körper täglich ausführen, auch unser Glücksempfinden und Lebenszufriedenheit von diesen biochemischen Prozessen in unserem Körper abhängen – wenn wir uns dessen Mal bewusst werden – so kann es uns dabei helfen, uns selbst, unser Verhalten und unsere Gefühlswelt besser zu verstehen. Und dann können wir auch damit anfangen, die Gründe für etwaige Unzufriedenheit an der richtigen Stelle zu suchen.

Alle diese Botenstoffe, die in unserem Körper entstehen, beeinflussen uns zweifellos gewissermaßen und ja, sie steuern teilweise unsere Emotionen und bestimmte Verhaltensweisen. Wir Menschen sind ihnen aber nicht komplett hilflos ausgeliefert.


Ein umfassender Artikel zum Thema Glückshormone und wie wir auf die körpereigene Hormonausschüttung Einfluss nehmen können, ist in unserer YOLO-Printausgabe erschienen. Verpassen Sie kein Exemplar mehr und bestellen Sie hier Ihr persönliches Exemplar!


Quellen:

  • Antwerpes Frank, 15. Februar 2017, Noradrenalin, Abfrage vom 13.4.2021, 10:00 Uhr
  • Graf von Westphalen Georg, 26. Februar, 2021, Cortisol, Abfrage vom 14.4.2021,10:10 Uhr
  • Graziano Breuning Loretta, 2018, Die Chemie des Glücks. Wie wir unsere Hormone beeinflussen und das Gehirn dauerhaft auf Glücklichsein einstellen, mvg Verlag, München
  • Janosch Deeg, 1. Juli 2020, Dopamin und Endorphin: Stoffe, die süchtig machen, Abfrage vom 12.4.2021, 8:45 Uhr
  • Machetanz Lena, Rudolf-Müller Eva, 7. Dezember 2017, Serotonin, Abfrage vom 13.4.2021, 10:20 Uhr
  • Medizinfuchs Redaktion, 2021, Glückshormone, Abfrage vom 12.4.2021, 8:30 Uhr
  • Thivissen Patricia, 10. Juli 2014, Boten der Inspiration, Abfrage vom 14.4.2021,11:10 Uhr

Artikeleckdaten:

  • Artikelerstellung: 25.5.2021
  • Update: 7.10.2021

 

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