Gesunde Selbstoptimierung mit Sport-Kinesiologie: Sportliche Frau bindet sich den Sportschuh

Sport-Kinesiologie: So wirst du zur besten Version deines Selbst

Text: Ursula Holzinger

Sport im Alltag integrieren, seine Leistung steigern oder Performance verbessern – all das ist möglich durch Sport-Kinesiologie. Der Entwickler der Sport-Kinesiologie, Klaus Wienert, verrät im Interview, wie es möglich ist, die beste Version seines Selbst zum Vorschein zu bringen.

In einfachen Worten erklärt: Was ist Sport-Kinesiologie?

Klaus Wienert: Kinesiologie ist eine Methode, über die man feststellen kann, wo im Körper Blockaden sind und wo diese ihren Ursprung haben. Man bedient sich dabei dem sogenannten kinesiologischen Muskeltest und es gibt eine große Anzahl an Techniken, um die Energie wieder fließen lassen und sein ganzes menschliches System von Körper, Geist und Seele wieder besser nutzen zu können.

Bezogen auf den Sport ist das grundsätzliche Ziel der Kinesiologie, die Performance zu steigern und die Leistung zu verbessern. Es geht darum, den Geist und den Körper optimal vorzubereiten und einsatzfähig zu haben, ganz gleich, ob es sich um Training, Wettkampf oder Regeneration handelt. Letztlich geht es darum, zu seinem besten Selbst zu werden und immer einen Punkt größer zu sein als der Umstand, der da ist.

 

Wie läuft eine Sport-Kinesiologie-Sitzung ab?

Klaus Wienert: Im Vorgespräch arbeiten wir das Anliegen, mögliche Probleme und das Ziel des Klienten, in diesem Fall des Sportlers, heraus. Dann ermittle ich anhand des Muskeltests, was die Hintergründe dafür sind und wie durch eine geeignete Intervention die Basis fürs Nervensystem geschaffen werden kann, das Problem zu beheben und das Ziel zu erreichen. Interventionen können zum Beispiel Gehirnintegrationsübungen sein, das Aktiveren von Blickrichtungen, Klopftechniken, Visualisierungen oder das Austesten von Nahrungsmitteln und Mikronährstoffen. Zudem werden Reflexpunkte aktiviert, die mit den Muskeln in Verbindung stehen.

 

Wie kann man sich den Muskeltest vorstellen und was bewirkt er?

Klaus Wienert: Beim Muskeltest machen wir uns die Tatsache zunutze, dass in unserem Körper sämtliche Erlebnisse, die uns in unserem bisherigen Leben widerfahren sind, abgespeichert sind. Beim Muskeltest geht es im Grunde darum, diese Zellerinnerung abzufragen. Aktiviert uns ein Parameter – das können zum Beispiel Situationen, verschiedene Themen oder Lebensmittel sein – negativ, „triggert“ er uns sozusagen, dann reagiert der Körper mit einer Anpassung, die die Muskelfunktion blockiert. In der Kinesiologie sagen wir, es löst Stress aus. Des Weiteren kann man über den Muskeltest aber auch die Lösung herausfinden: Was braucht es, um diesen Stress aufzulösen, damit die Energie wieder frei fließen kann?

Eine andere Technik, um die Ursachen von Blockaden herauszufinden, ist die sogenannte Ja-Nein-Fragetechnik. Sie wird angewendet, um den Bezug zum Thema abzufragen. Geht es um mich selbst, oder um ein Thema mit meiner Mutter, meinem Vater oder sonst wen von meinen Bezugspersonen. Anhand eines vordefinierten Fragenkatalogs können sämtliche Parameter, von Lebensmitteln, vergangenen Ereignissen bis Bezugspersonen, durchgetestet werden, bis man die Ursache und die Zusammenhänge ausreichend herausgefunden hat.

 

Wie oft braucht es eine Sitzung, um eine Verbesserung zu verspüren?

Klaus Wienert: Das ist so individuell wie das Leben selbst. Es gibt Menschen, die kommen mit einem Thema zu mir und wir können es in einer Sitzung klären. Bei anderen kommen durch die Lösung eines Anliegens weitere Themen zum Vorschein, die es nun zu bearbeiten gilt. Sie merken, dass da noch einiges mehr dahintersteckt, was wir uns dann in den nächsten Sitzungen anschauen. Manche kommen am Anfang wöchentlich, andere monatlich, andere immer dann, wenn ein Thema, das kann ein Körpersymptom oder ein innerer Widerstand sein, aufpoppt. Meine Erfahrungen haben mir gezeigt, dass fünf Sitzungen eine gute Anzahl sind, um eine gesunde Basis herzustellen. Diese kann man sich vorstellen wie das Fundament eines Hauses, auf dem man dann gut in die Höhe bauen kann.

 

Wie sind Sie darauf gekommen, diese Disziplin zu entwickeln?

Klaus Wienert: Eigentlich wollte ich in diesem Leben – so wie ich es gerne sage – Sportler werden. Ich habe vieles gemacht: Ich habe Fußball gespielt, bin Schirennen gefahren, bin geschwommen und habe Taekwondo betrieben. Ich war immer ein guter Sportler. Mein Interessensschwerpunkt hat sich dann aber geändert und ich wollte Trompete studieren und Musiker werden. Ich habe auch in einer Band gespielt und es gab dann auch eine Zeit, in der ich extremen Liebeskummer hatte und einfach platt war. Die Mutter unseres Schlagzeugers in der Band hat mich darauf angesprochen. Sie hat es mir deutlich angesehen, wie danieder ich war. Sie war Naturheilärztin und so bin ich mit Kinesiologie, dem Muskeltest und Bachblüten in Berührung gekommen, von denen ich vorher noch nie etwas in meinem Leben gehört habe. Die positiven Auswirkungen davon haben mich so begeistert, dass ich komplett umgeschwenkt bin und diese Dinge erlernen wollte. Ich habe dann eine Kinesiologie-Ausbildung gemacht und auch noch weitere Ausbildungen, wie die zum Heilpraktiker und auch Weiterbildungen im Coachingbereich, drangehängt.

Aber der Sport hat mich natürlich nie ganz losgelassen. Ich habe mit der Zeit, in der ich nun seit über 25 Jahren Kurse und Ausbildungen leite, gemerkt, wie sehr dieses Feld den Sportlern noch guttäte. Einige meiner Kursteilnehmer haben mit Sportlern gearbeitet und ganz tolle Ergebnisse erzielt. Mein Ziel war, da ein System draus zu machen, damit die Leute nicht meine ganzen anderen Kurse absolvieren müssen, um mit ihren Sportlern gut arbeiten zu können, sondern alles in einer Ausbildung bekommen, nämlich in der Sport-Kinesiologie nach Klaus Wienert. Da sind letztlich 30 Jahre Expertise mit drin, Erfahrungen mit Kinesiologie und meine emotionale Affinität zum Sport. Ich verstehe Sportler in ihrer Denke und ihren Problemen, weil ich selbst dort drinnen war. Es ist eine Herzensangelegenheit von mir. Letztendlich kann ich damit zwei Welten – die energetische und die physische Welt – miteinander verbinden, die für viele oftmals schwer miteinander verbindbar erscheinen.

Ich bin mir seit Jahren darüber im Klaren, dass die entscheidenden Zehntelsekunden oder Hundertstel bei Sportlern, die immer Zweiter werden, oder es am Schluss verspielen, die mentale, emotionale oder energetische Blockade sind, die man mit Kinesiologie auflösen kann. Ich habe es selbst erfahren und es ist für mich so sicher wie das Amen in der Kirche. Bis zu einem bestimmten Level ist alles trainierbar, aber dann kommen noch mentale und energetische Faktoren mit ins Spiel. Und wenn da dann das Nervensystem optimal ausgerichtet ist, die Verbindungen so sind, wie sie sein sollen, die Muskeln sozusagen eingeschaltet sind, dann geht keine Zeit und keine Leistung verloren und das können dann die entscheidendsten Hundertstelsekunden zum Sieg sein, in jeglicher Hinsicht. Ganz gleich, ob es der Blick zum Ball ist, ob ich den Gegner sehe oder was auch immer.

 

Wer profitiert von Sport-Kinesiologie?

Klaus Wienert:  Für die Seminare, die ich anbiete, sind Menschen gedacht, die mit Sportlern arbeiten, also Sport-Coaches beziehungsweise Trainer, Physiotherapeuten, Osteopathen et cetera. Sie sollen die Sport-Kinesiologie als wertvolle Ergänzung zu ihrem Portfolio sehen und das bei ihrem Klientel anwenden. Letztendlich kann aber jeder kommen und von den Seminaren und Einzelcoachings profitieren, der Sport macht oder machen möchte, seinen Schweinehund überwinden oder seine Zeit verbessern möchte, ganz gleich ob Hobby- oder Spitzensportler.

 

Vielen Dank für das Gespräch!

 

Lies auch unseren Artikel über Kinesiologie und erfahre mehr über das Heilverfahren mittels Muskeltest.

Sport-Kinesiologie nach Klaus Wienert

Im Video erklärt Klaus Wienert, wie Sport-Kinesiologie funktioniert und wie damit sportliche Ziele langfristig erreicht werden können.

Weitere Infos zur Sport-Kinesiologie findest du auf www.sport-kinesiologie.com.


  • Artikelerstellung: 7.1.2022
  • Update: 3.3.2022

 

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