Frau macht Yoga im Wohnzimmer, sitzt mit den Beinen abgewinkelt und macht eine Seitbeuge.
03.02.2021

Rundum gesund mit Yoga:
Ist das möglich?

Text: Ursula Mitteregger

Was ist ausschlaggebend, dass Yoga so positiv auf unser Leben und unsere Lebensqualität wirken kann? Wir haben uns auf die Suche nach den Gründen gemacht. Der Weg hat uns über die fünf Yogawege hin zu erstaunlichen Erkenntnissen und Zusammenhängen von Körper, Geist und Seele geführt.

Dass Yoga eine gesundheitsfördernde Wirkung hat, ist mittlerweile unumstritten. In vielen Gesundheitsprogrammen sind Yoga-Einheiten integriert und auch wenn es noch nicht ärztlich verschrieben werden kann, bietet die Österreichische Gesundheitskasse zumindest verschiedene Angebote an, um den Menschen die Möglichkeit zu geben, Yoga und seine positiven Auswirkungen zu erfahren. Letzteres ist ein ganz wichtiger Punkt, denn Yoga ist ein Erfahrungsweg, der nur dann wirklich nachvollziehbar erlebt werden kann, wenn er selbst gegangen wird. Nur dann, so heißt es in den Schriften des Yoga, werden einem auch die so wichtigen Erkenntnisse über sich selbst und das Zusammenleben und -wirken der Menschen auf der Welt zuteil.

Fünf Yogakonzepte unterstützen den Weg der (Selbst-)Erkenntnis

Um zu verstehen wie Yoga wirkt, ist es wichtig erst einmal die unterschiedlichen Zugänge, die Yoga haben kann, eingehender zu betrachten. Denn jeder Mensch findet auf unterschiedliche Art und Weise Ausdruck und Zugang zur Welt. Während der eine mehr über seinen Körper Zugang findet, drückt dies der andere über seinen Gesang aus, während hingegen ein anderer am schnellsten über das Studium diverser Texte und Informationen zu neuen Einsichten findet. Der Yoga – ja, Yoga ist im Sanskrit, der Sprache, in der die yogische Philosophie verfasst ist, männlicher Natur – hat dafür fünf Wege identifiziert.

Der Vollständigkeit wegen sei an dieser Stelle aber auch erwähnt, dass die unterschiedlichen Zugänge sich für jeden Menschen individuell zusammensetzen. Selten können wir uns ausschließlich mit einer der fünf Möglichkeiten identifizieren. Vielmehr fühlen wir uns zu meist mehreren der fünf Wegen hingezogen und so entfaltet sich der yogische Erkenntnisweg am besten ganzheitlich über ein individuelles Zusammenspiel dieser KonzepteZiel des Yoga ist übrigens immer ein Zur-Ruhe-Kommen des Geistes, basierend auf der Tatsache, dass erst durch einen ruhigen, klaren Geist (Selbst-)Erkenntnis möglich ist.

Die fünf Yogawege

1. Raja Yoga

Raja bedeutet wörtlich „königlich“ und meint damit den Yogaweg über den menschlichen Geist. Der Geist ist jene Kraft, über die sich in unserem Leben alles lenken und leiten lässt. Er erschafft unsere Probleme – so heißt es im Yoga – kann aber auch dabei helfen, genau diese als Probleme erkannten Faktoren aktiv zu beeinflussen und hin zu einer Lösung zu führen. Das Denken wird im klassischen Raja Yoga als „Schleier“ betrachtet, der uns vom eigentlichen Erkennen und Erfahren unseres Selbst abhält. Folglich ist es das Ziel des Raja Yoga, unsere Gedanken durch Innenschau und Meditation zu beruhigen. Der Weg des Raja Yoga führt über acht Stufen und wird daher auch Ashtanga Yoga genannt. Er führt über die Harmonisierung unserer äußeren und inneren Beziehungen, über die Kontrolle von unserem Körper und unserer Energie und durch tiefe Meditation schlussendlich zur vollständigen Stille des Geistes.

2. Hatha Yoga

Der Hatha Yoga ist wohl der bekannteste und beliebteste Yogaweg. Er ist der Yoga der Energie und strebt über Körperübungen (Asanas), Atemweisen (Pranayama), Reinigungstechniken (Kriyas) sowie spezifischen Techniken zur Lenkung und Kontrolle der Energie (Mudras und Bandhas) eine Stillwerdung des Geistes an. Auf der westlichen Hemisphäre hat sich Yoga in dieser Form in den späten 90ern und zu Beginn der 2000er Jahre rasant ausgebreitet, was nicht überraschend ist. Denn der Weg über den Körper ist dem Menschen von Natur aus ein sehr naheliegender. Nur über den Körper ist der Mensch in der Lage die Funktion seiner Sinnesorgane zu erfahren und Auswirkungen von Übungen sind unmittelbar spürbar. Der Körper und seine Wahrnehmungsfähigkeiten eignen sich als hervorragende „Feedback-Elemente“, wenn es um das Erfahren der eigenen Möglichkeiten und individuellen Grenzen geht.

3. Jnana Yoga

Der Weg des Jnana Yoga ermöglicht über das Erkennen von Zusammenhängen und das Unterscheiden von Wirklich- und Unwirklichkeit eine Weiterentwicklung des Bewusstseins. Dabei werden die yogischen Schriften zunächst intensiv theoretisch studiert, reflektiert und nach und nach im Alltag bewusst angewandt. Jnana Yoga gilt zwar als ein sehr direkter und schneller Yogaweg, allerdings auch als ein sehr steiler und schwieriger.

4. Karma Yoga

Karma bedeutet Handeln und so zielt dieser Yogaweg darauf ab, dass wir uns unseren alltäglichen Handlungen voll und ganz bewusst sind und diese erwartungsfrei und selbstlos durchführen. Die Yoga-Ethik, dabei keinem zu schaden sowie stets ehrlich und achtsam vorzugehen, liegt zwar auch allen anderen Yogawegen zugrunde, wird aber beim Karma Yoga besonders deutlich.

5. Bhakti Yoga

Bhakti Yoga nutzt den Weg über das Erfahren menschlicher Emotionen, um Bewusstseinserweiterung zu fördern. Bhakti-Yoga-Praktizierende finden über Rituale, Gesänge und Mantras Erkenntnis und zur höchsten Einheit mit sich selbst.

Die individuelle Ausprägung eines jeden einzelnen Weges, die jeder für sich selbst rausfinden muss, ist ausschlaggebend, um die volle Kraft des Yoga zu erfahren. So ist es ratsam sich in den verschiedenen Richtungen auszuprobieren und alle fünf Wege in einem Ausmaß zu praktizieren, so wie es sich für einen selbst gut anfühlt. Ganzheitliche Weiterentwicklung auf allen Ebenen ist hier das Stichwort. Diese Methode wird übrigens als „Integraler Yoga“ bezeichnet.

Yoga wirkt auf unterschiedlichen Ebenen

Yoga bedient sich also unterschiedlicher Methoden, die über Körper- und Atemübungen bis hin zu mentalen Techniken und Meditation führen, und entfaltet so auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet verschiedene Wirkungen. Durch Yoga können wir auf der sogenannten exoterischen Ebene zurück zum Einklang mit der Natur und unserem Leben als menschliches Wesen finden. Auf der sogenannten esoterisch-spirituellen Ebene können wir hingegen zurück zum „großen Ganzen“ beziehungsweise zu unserem Ursprung finden, wo alle Begrenzungen aufgelöst sind und alles eins ist. Klingt zu abgehoben für Sie? Zugegeben, das ist absolut nachvollziehbar. Dennoch gibt es mittlerweile wissenschaftliche Belege über die Wirksamkeit yogischer Techniken, wie zum Beispiel der Meditation.

Yoga bedeutet wörtlich „zusammenführen“ beziehungsweise „verbinden“ und so geschieht es auch in der yogischen Praxis, dass immer Körper, Geist und Seele in den Übungen miteinbezogen werden und nur so ihre volle Wirkung entfalten können. So ist das Üben von Yoga-Positionen niemals nur ein rein körperliches Training. Vielmehr werden dabei auch die Atmung und die Ausrichtung der Aufmerksamkeit mit einbezogen. Erst dann ist es Yoga. Gehen Sie beispielsweise aus dem Stand in die Vorwärtsbeuge, spüren Sie in der Endposition wahrscheinlich ein Ziehen auf der Beinrückseite. Aber erst wenn sie auch gedanklich Ihre Aufmerksamkeit nach innen richten, tief und ruhig atmen und sich mit jedem Atemzug noch mehr in die Haltung hinein entspannen, dann wird aus einer rein mechanisch ausgeführten Übung plötzlich Yoga. Es ist die Einladung an Ihren Körper, in einer bestimmten Position, die sich für Sie sicher und bequem zugleich anfühlt, vollkommen loszulassen und zu entspannen.

Yogis und Yoginis nennen das „sthira-sukham asanam“ und beziehen sich dabei auf Patanjali, einem Philosophen, der seine Erkenntnisse über Yoga in den sogenannten Yoga-Sutren niedergeschrieben hat. Yoga geht von einem engen Zusammenhang zwischen körperlicher und geistiger Haltung aus. Dass diese Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche in der Tat besteht, wurde auch in vielerlei Hinsicht wissenschaftlich untersucht und belegt. So ist es auch zum Beispiel Tatsache, dass bestimmte Körperpositionen bestimmte Gefühle in uns auslösen können. Daher können Sie zum Beispiel durch die yogische Heldenstellung (siehe Bild) zu mehr Stärke, Standfestigkeit und Durchsetzungsfähigkeit finden, während hingegen die Asana „Der Baum“ ihr inneres und äußeres Gleichgewicht harmonisiert.

Einen guten Überblick über den wissenschaftlichen Kenntnisstand sowie über die Wirkung der einzelnen Asanas liefert übrigens das Buch „Yoga für Skeptiker – Ein Neurowissenschaftler erklärt die uralte Weisheitslehre“.

 

Die Übung „Der Held“ zeichnet sich durch eine hohe Körperspannung aus, was sich auch positiv auf das Selbstbewusstsein auswirken kann.
Die Übung „Der Held“ zeichnet sich durch eine hohe Körperspannung aus, was sich auch positiv auf das Selbstbewusstsein auswirken kann.

Yoga wirkt ganzheitlich auf unsere Gesundheit

Wie die oben genannten Beispiele gezeigt haben, wirken Yogaübungen also nie ausschließlich nur auf einer Ebene des menschlichen Seins. Eine Verbesserung tritt immer auf mehreren Ebenen ein, da Psyche und Körper in engem Zusammenhang miteinander stehen. So kann sich die positive Wirkung des Yoga folgendermaßen zeigen:

  • Körperlich:

    • Stärkung des Immunsystems und damit einhergehend eine höhere Widerstandskraft gegenüber Krankheitserregern
    • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
    • Milderung oder sogar vollständige Korrektur körperlicher Dysbalancen
    • Bessere Körperwahrnehmung und -kontrolle
    • Verbesserung der Beweglichkeit, Kraft und Stabilität
       
  • Energetisch:

    • Höheres Energielevel durch einen verbesserten Energiefluss
    • Bessere Entspannungsfähigkeit
    • Fähigkeit, sich schnell und effektiv mit Energie aufzuladen
       
  • Geistig:

    • Klares und strukturiertes Denken
    • Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit
    • Bessere Gedächtnisleistung
    • Erhöhte Achtsam- und Aufmerksamkeit
       
  • Psychisch:

    • Höheres Selbstbewusstsein
    • Fähigkeit mit Alltagsherausforderungen besser umzugehen
    • Mehr Gelassen- und Ausgeglichenheit
    • Bessere Toleranzfähigkeit gegenüber herausfordernden Situationen
    • Mehr innere Stabilität beziehungsweise das Gefühl, in seiner Mitte zu sein
    • Das Erleben von Sinn und Erfülltheit des eigenen Lebens

Zahlreiche Erfahrungsberichte über die vielfältigen wohltuenden Auswirkungen von Yoga finden sich auch im Buch „Heilkunst Yoga – Yogatherapie heute“ von Imogen Dalmann und Martin Soder.

Yoga als Therapie: Kann das funktionieren?

Unsere klare Antwort lautet: Ja, natürlich! Denn dass Yoga wirkt ist mittlerweile wissenschaftlich vielfältig belegt. Verweise auf Studien sind zum Beispiel über den Berufsverband der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) in der Broschüre „Yoga in Prävention und Therapie. Eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme“ übersichtlich und zusammenfassend publiziert. Auch Tasja Walther und Sabine Dorscht nehmen in ihrem Buch „Yoga als Therapie. Mit Asanas und Atmübungen gegen die häufigsten Erkrankungen” Bezug auf zahlreiche Studien, die die Wirksamkeit von Yoga bestätigen. Das Buch ist in der ersten Auflage 2021 im TRIAS Verlag erschienen,  fasst die Methoden des Yoga übersichtlich zusammen und stellt klar den Bezug her, wie sie bei bestimmten Beschwerdebildern hilfreich sein können. So bekommt der Leser eine sehr gute Hilfe zur Selbsthilfe.

Dadurch, dass Yoga auf das gesamte „System Mensch” wirkt, also Körper, Geist und Seele wieder mehr zueinander bringt, kommt letztlich die gesundheitsfördernde Wirkung auf all diesen Ebenen zustande. Gerade heutzutage scheint dies mehr denn je für uns wichtig zu sein, denn die Herausforderungen, vor die wir im modernen Alltag mit ständig klingelnden oder aufblinkenden Displays, Leistungsdenken und Erwartungshaltungen gestellt sind, lassen uns oft zu sehr von unserem Selbst entfernen. Wünsche, Forderungen und Ziele anderer überlagern unsere eigenen und machen es schwer, wirklich auf uns selbst und unseren eigenen Rhythmus zu hören. Yoga scheint hier auf reset zu drücken und unsere „natürlichen Werkseinstellungen” wiederherzustellen.

Yoga wirkt vor allem präventiv und trägt maßgeblich zur Gesunderhaltung bei. So ist Yoga für jeden sinnvoll, der auf sanfte Art und Weise etwas für seine ganzheitliche Gesundheit tun möchte. Aber auch bei körperlichen Einschränkungen oder als Unterstützung bei diversen Erkrankungen kann Yoga einen wertvollen Beitrag leisten. Die Asanas können sinnvoll und effektiv abgewandelt werden, sodass jeder davon profitieren kann. Pranayama und Meditation sind nahezu bei jeder Indikation beziehungsweise Diagnose möglich. Sie bringen vor allem das Energiesystem des Körpers ins Gleichgewicht und können dazu beitragen, mit seelischen Belastungen, die mit Erkrankungen oftmals einhergehen, besser umzugehen. Sie stärken die Selbstwirksamkeit und Resilienz. 

Wichtig aber ist, dass Yoga immer von erfahrenen Experten weitergegeben wird. Bei Gesunden sind dies ausgewiesene Yogalehrer und bei Menschen mit Einschränkungen umfassend ausgebildete Yogatherapeuten. Wie sich die Abgrenzung der Kompetenzen im DACH-Raum darstellt, darauf gehen wir in der neuen YOLO-Printausgabe ein (Erscheinungstermin: 4. Juni 2021). Sie können hier Ihr Exemplar bereits vorbestellen oder YOLO im Abo beziehen.

Unser Fazit: Yoga ausprobieren lohnt sich

…und Dranbleiben erst recht! Ganz gleich, ob Sie sich körperlich, geistig oder seelisch etwas Gutes tun wollen, Yoga scheint dazu wahrlich der Alleskönner zu sein. Oder ist es viel eher die yogische Haltung, die dahintersteckt und jeder Körperübung eine neue Qualität einzuhauchen vermag? Der Weg zur Erkenntnis führt einzig und allein übers Tun. Beginnen Sie am besten in kleinen Schritten und starten Sie ganz „yoga-like“ genau damit, wo Sie sich sicher und entspannt zugleich fühlen können. In unserem Artikel „Meditation: So tanken Sie in der Stille Kraft“ finden Sie hilfreiche Tipps und Übungen zum Einstieg in die Meditation. Vielleicht liegt Ihnen aber eine andere Entspannungstechnik mehr?

Weitere empfehlenswerte Zugänge und Yogaprogramme für sowohl Einsteiger als auch für Fortgeschrittene bieten die Plattform yogaeasy.de (inkl. Podcast) sowie die YouTube-Kanäle „Yoga With Adriene“ und „Mady Morrison“.


Quellen:

  • Dalmann Imogen, Soder Martin, 2013, Heilkunst Yoga – Yogatherapie heute, Viveka Verlag, Berlin
  • Nathschläger Arjuna P., 2014, Ganzheitlicher Yoga – Eine ausführliche Betrachtung der klassischen fünf Yoga-Wege in Theorie und Praxis, YogaVision
  • Ott Ulrich, 2020, Yoga für Skeptiker – Ein Neurowissenschaftler erklärt die uralte Weisheitslehre, Knaur Verlag, München
  • Swami Durgananda, o. D., „Yoga Sutren des Patanjali“, Sivananda Yoga Seminarhaus, Tirol

Artikeleckdaten:

  • Artikelerstellung: 3.2.2021
  • 1. Update: 12.5.2021
  • Letztes Update: 31.5.2021

 

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